Eintrag 23

Sind Sie hochsensibel?

Es war diese Frage, unter der die US-amerikanische Psychologin Elaine N. Aron im Jahr 2005 erstmals in Deutschland ausführlich über ein psychologisches und neurophysiologisches Phänomen informierte, welches etwa jeden 6. Menschen (irgendwo zwischen 15 und 20% der Bevölkerung) betrifft.
Ich möchte mich in diesem Eintrag hier mit den physiologischen Grundlagen der Hochsensibilität nicht zu sehr auseinandersetzen – und damit einen bislang andauernden Expert*innenstreit auslassen, ob Hochsensibilität (auch als Hochsensitivität oder Hypersensibilität bekannt) nun vorrangig ein Zustand aufgrund anders verschalteter neuronaler Reizübertragung im Gehirn, übermäßiger Ausschüttung von Botentransmitterstoffen an den Synapsen, einem Defizit in der relevant/irrelevant-Filterung von Sinneseindrücken oder gar eine rein psychologische Konditionierung aufgrund bestimmter Lebenserfahrungen (oder alles zusammen) ist.
Die Hochsensibilität ist seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts ein vielbeachteter Forschungsgegenstand, der mittlerweile dank intensiver Bemühungen eine Vielzahl von Studien und Fachpublikationen hervorgebracht hat – und der durch das Engagement fleißiger Sachbuchautor*innen auch einem Laienpublikum gut verständlich und von verschiedenen Aspekten her verständlich aufbereitet wurde.

Oligoamory ist das Thema dieser Seite, ich bin der Autor dieses bLogs – und wenn mich jemand fragt „Hochsensibilität und Oligoamory – hat das etwas miteinander zu tun?“, dann antworte ich „Mit jedem Buchstaben – denn als hochsensible Person (HSP) betrachte ich mich selbst auch!“.
Warum also meine ich, daß Oligoamory eine Beziehungsphilosophie ist, die für hochsensible Menschen günstig im Sinne von „gemäß, förderlich und dienlich“ ist? Oder vielmehr: Warum nähert sich ein hochsensibler Mensch wie ich sich dem Thema Mehrfachbeziehungen und ethischer Non-Monogamie mittels der Herangehensweise eines Projektes wie der Oligoamory?

Um ein wenig „Theorie“ werden wir zunächst bei der Beantwortung dieser Fragen allerdings doch nicht herumkommen. Selbstverständlich wünsche ich mir, daß etliche meiner Leser*innen, wenn sie diesen Eintrag hier lesen, bereits mit dem Phänomen der Hochsensibilität ein bißchen vertraut sind, welches in Deutschland zugleich aber immer noch oft mit Begriffen wie „sensibel“, „empfindsam“, „zart besaitet“ und „überempfindlich“ konnotiert wird.
Ein wenig Aufklärung scheint mir da als Betroffener in jedem Fall weiterhin nützlich zu sein.
Für die ganz Neugierigen, die sogleich wissen wollen, ob das Merkmal der „Hochsensibilität“ auch auf sie zutreffen könnte, bietet das Internet mittlerweile zahlreiche Schnelltests an.

Von Betroffenen für Betroffene:
http://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1

Einigermaßen wissenschaftlich nüchtern:
https://www.psychomeda.de/online-tests/test-fuer-hochsensibilitaet.html

Und hier eine ganze Online-Seite mit ganz vielen Links zu verschiedenen Hochsensibilitätstests – für alle, die es ganz genau wissen möchten:
https://einfach-hochsensibel.de/hochsensibel-test-liste

Meiner Erfahrung nach sollte man tatsächlich die Ausdauer aufbringen und mehrere Tests durchlaufen, obwohl viele Fragen insgesamt eine ähnliche Richtung haben. Es hat sich für mich aber erwiesen, daß ein „begründeter Verdacht auf eigene Hochsensibilität“ wirklich (erst) dann vorliegt, wenn man diese Schnelltests regelmäßig mit einer Wahrscheinlichkeit von 90+% abschließt – und dann ist die Zeit gekommen, diese faszinierende Materie weiter zu erkunden.

Dazu haben sich in meiner Bibliothek nach und nach einige Bücher angesammelt, die Besten davon möchte ich Euch hier kurz vorstellen:

Einsteigerlevel:
Georg Parlow, „Zart besaitet: Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbsthilfe für hochsensible Menschen“, Festland Verlag, 5. Auflage 2015.
Trotz des Titels sehr gut erklärter „Rundumschlag“ zum Thema, alle Bereiche des eigenen Lebens, die mit der Hochsensibilität zu tun haben, werden kurz angesprochen.

Sylvia Harke, „Hochsensibel: Was tun? Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück “, Via Nova Verlag, 7. Auflage 2014.
Noch ausführlicher als Parlow, sehr gründliches Einsteigerbuch, sehr mitfühlend formuliert, bereits mit konkreten Alltagstipps und Selbsthilfe.

Fortgeschrittene:
Elaine N. Aron, „Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen“, mvg Verlag, 10. Auflage 2015.
Der „Klassiker“ der „großen Dame der Hochsensibilität“. Selbsttest, vollumfängliches Material zum Thema, Stimmen von Betroffenen. Kleines Minus: Gelegentlich nüchterner Stil.

Susan Marletta-Hart, „Leben mit Hochsensibilität: Herausforderung und Gabe“, Aurum Verlag, 8. Auflage 2015.
Mein „Geheimtipp“, jedoch leicht esoterisch/fernöstlich vom Ansatz. Dadurch allerdings sehr persönlich und abseits vom HSP-Mainstream formuliert.

Profis:
Elaine N. Aron, „Sind Sie hochsensibel?: Ein praktisches Handbuch für hochsensible Menschen. Das Arbeitsbuch“, mvg Verlag, 1. Auflage 2014.
Schluß mit Theorie – runter vom Sofa! Mit diesem Arbeitsbuch kannst Du alle Aspekte Deiner Hochsensibilität selber erforschen – für Mutige und Anpacker*innen.

Andrea Brackmann, „Jenseits der Norm – hochbegabt und hochsensibel?: Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen“, Klett-Cotta Verlag, 10. Auflage 2019.
Gründlich wissenschaftlich-psychologische Betrachtung des Themas aus medizinisch-therapeutischer Sicht.

Mit diesen Grundlagen im Gepäck können wir uns endlich der Frage nähern, warum Hochsensible in der Oligoamory gut aufgehoben sind – und warum die Oligoamory von den Hochsensiblen profitiert.

Ganz zuvorderst steht ja der Aspekt der Non-Monogamie. Ich persönlich glaube, daß Mehrfachbeziehungen für Hochsensible besonders geeignet sind, weil diese dort die vielfältigen Nuancen und Facetten ihres reichen inneren Seins, insbesondere in ihren sozialen Dimensionen, erkunden und erfahren können – und vor allem: dürfen.
Dieses Potential ist für die Hochsensiblen aufgrund des hohen sensoriellen Inputs und ihrer oft tiefgründigen inneren Reflektionsprozesse allerdings stets mit einem dicken „ABER“ versehen. Im gleichen Maße wie Hochsensible durch das Ausleben ihrer natürlichen Rolle als „soziales Schmieröl“ in partnerschaftlichen und gruppenbezogenen Zusammenhängen enorm an Lebensqualität gewinnen, so benötigen sie ebenso einen angemessen definierten Schutz- und Rückzugsraum für sich, um – bleiben wir beim „Schmierölbild“ – sich von allzu vielen verwirrenden Eindrücken und Fremdenergien beizeiten auch in Ruhe zu „klären“. Hier kann ein Modell wie die Oligoamory mit ihrem verbindlich-nachhaltigen Ansatz genau den Rahmen bieten, der für die Hochsensibilität die so wichtige Mischung aus Freiheit und Verbundenheit gewährleistet.

Viele HSP haben insgesamt in sehr vielen Situationen überhaupt Probleme mit ihrer eher instabilen, etwas „flirrenden“ Außenabgrenzung. Sich aufdrängende Reize über sämtliche Sinnesportale, seien sie optischer, akustischer, aromatischer, olfaktorischer oder haptischer Natur; eine gelegentliche, regelrechte Vernarrtheit in Details (und damit einhergehend häufig eine gewisse Strenge gegenüber sich selbst am Rande des Perfektionismus); Fremdemotionen- und -gefühle, die z.T. wie eigene Eindrücke empfunden werden (und damit eine etwas übermäßige Selbstzuschreibung von Verantwortung dafür) sind stets wiederkehrende Herausforderungen.
Da das neuronale „Kostüm“ von Hochsensiblen dadurch eher schnell auch bei geringfügigen Anlässen in einen Zustand übermäßiger Aktivität versetzt werden kann, ist eine Folge, die der Ehemann von Elaine N. Aron, nämlich Art Aron, in seinem namhaften (und von mir schon in Eintrag 15 erwähnten) „Brückenexperiment“ belegt hatte, daß diese dazu tendieren sich schneller zu verlieben. Und sich manchmal schon nach kurzer Zeit verkatert wundern, an wen sie da geraten sind. Für Hochsensible ist also eine „geöffnete“ Beziehungsform auch in dieser Hinsicht günstig, da sie regelmäßig mit der Tatsche konfrontiert werden, vermutlich für mehr als eine Person intensive Gefühle zu hegen. Da Hochsensible aber durch genau den selben Mechanismus buchstäblich rasch „den Boden unter den Füßen verlieren“ und (zu) schnell bereit sind, sich auf einen Steilflug zur rosaroten „Wolke 7“ einzulassen, benötigen sie gleichzeitig unbedingt Stabilität und die Möglichkeit zur Erdung als Gegengewicht.
Für Hochsensible drohen aufgrund des leicht zugänglichen „Hormonkicks“ hier tatsächlich zwei Gefahren: Einmal „verliebt in die Liebe“ zu sein und dadurch an Partnerschaften zu idealistisch heranzugehen, wodurch potentielle Partner, wenn diese es wagen irdisch-menschliche Schwächen zu zeigen, vorschnell „aussortiert“ werden – da dies dann nicht mehr in der romantischen Verklärung oder dem perfekten Bild des Hochsensiblen unterzubringen ist. Zum anderen das Phänomen des „NRE-Junkies“ [von NRE = New-Relationship-Energy, deutsch etwa „Neu-Beziehungsenergie – eben der anfängliche Verliebtheitsblitz]. Hier können Hochsensible irgendwann wie Süchtige (was sie dann tatsächlich auch sind!) von Beziehungsaufnahme zu Beziehungsaufnahme taumeln, schlicht weil sich der „Emotionsflash“ am Beginn einer neuen Beziehung so gut anfühlt, daß man nicht genug von diesen „Kicks“ bekommen kann.
Übersichtliche, kleine Beziehungsnetzwerke, wie die Oligoamory sie anstrebt, bieten Hochsensiblen hingegen die Gelegenheit, ihre wesentlich größere Trumpfkarte, nämlich die Chance auf intensive Tiefenerfahrung, auch ausspielen zu können, wodurch gerade die langfristig zufriedenstellenden und sättigenden Wahrnehmungen und Erkenntnisse erst ausgelöst werden, die im Leben einer hochsensiblen Person stille aber gewaltige Höhepunkte bilden.
Ich stimme an dieser Stelle zu, daß selbstverständlich auch kleine (Beziehungs)Netzwerke irgendwann einmal mit einer ersten Begegnung anfangen – gerade dort ist es für hochsensible Personen jedoch besonders wichtig, für sich sofort auf den „Nachhaltigkeitsfaktor“ (siehe auch Eintrag 3) zu achten, um sich mit Menschen zu verbinden, die dem Merkmal der Hochsensibilität wertschätzend gegenüberstehen, so daß eine tragfähige Basis geschaffen werden kann. Um ein Bild zu benutzen: Es hat ja z.B. wenig Sinn eine ausgeklügelte und vollumfängliche ökologische Ernährung zu etablieren, indessen aber die Speisen jedes Mal auf einem Einmalgrill oder Wegwerfkocher zuzubereiten…

Gerade in (Mehrfach)Beziehungen gibt es indessen einen weiteren Faktor, der für HSP sowohl Talent als auch Fluch sein kann. Die oben erwähnte Autorin Susan Marletta-Hart zitiert diesbezüglich die niederländische Dichterin Margaretha Vasalis, die dieses Geschehen „Tentakeln, die ins andere Sein hineintasten“ nannte. Sehr leicht ist auch in diesem Bild der Wunsch nach Zusammenfluß und intensiver Verbindung zu erkennen, was für Hochsensible quasi ihrer Natur entspricht.
Indem es aber tatsächlich so sehr „ihrer Natur entspricht“ stellt es auch einen Modus dar, den HSP sehr wenig bis gar nicht unter Kontrolle haben (es sei denn, sie beschäftigen sich im Rahmen der Erforschung ihrer eigenen Hochsensibilität sehr gründlich damit – und selbst dann wäre es, als ob man sich freiwillig einen Arm auf den Rücken binden würde…). Buchstäblich also „können sie nicht anders“.
Dies kann sich in mehrfacher Hinsicht für die Beziehungsqualität problematisch auswirken. Zuvorderst steht für die HSP selbst der bereits angesprochene Aspekt der potentiellen Vermischung von Selbst- und Fremdgefühlen. Direkt an zweiter Stelle – und auch zu einem deutlichen Maß damit zusammenhängend – wirkt sich die unbewußte Komponente, das „nicht-anders-Können“ dieses Prozesses aus, indem die Menschen, in die sich die „Tentakeln“ der HSP „hineintasten“, auf gewisse Weise immer ein klein wenig bei diesem Vorgang entmündigt sind. Und, wie schon Marshall Rosenberg in der Gewaltfreien Kommunikation anmerkte: „Unfreiwiligkeit“ wird schnell als Zwang empfunden und kann Konflikte auslösen (oder tiefer in solche hineinführen).
Die Verantwortung, die HSP für ihre besondere Konstitution haben, ist an dieser Stelle sehr hoch – und auch hier kann eine Beziehungsform, die in einem berechenbaren und integeren oligoamoren Rahmen geführt wird, alle Beteiligten enorm unterstützen:
Hochsensible verfügen dank ihres insgesamt sehr reizempfindlichen Sinnessystems ohnehin bereits über eine sehr „hochauflösende“ Wahrnehmung. Für jede Gruppe stellen sie dadurch im Guten einen äußerst empfindungsfähigen Herzpol wie auch ein empfindliches Frühwarnsystem dar. Gleichzeitig ist diese Fähigkeit für die HSP selbst schnell Grenzgängerei, bei der die Gefahr besteht, daß sie andere ungefragt spiegeln oder ihnen sogar Ratschläge erteilen, insbesondere der Marke „Ich weiß doch, daß es bei Dir so ist…“. Aufgrund ihrer ausgeprägten Beobachtungsgabe und der Empathiefähigkeit, über die manche HSP (aber NICHT alle!) verfügen, treffen sie damit sehr oft sogar ins Schwarze. Wenn wir uns allerdings an das letzte Mal erinnern, an dem uns jemand einen schmerzlich richtigen Ratschlag erteilt hat, dann spüren wir recht genau, daß so eine Form von Treffsicherheit nicht immer angenehm sein kann. Sowohl für die Hochsensiblen als auch für ihre Umgebung ist es daher ebenfalls wichtig, wenn sie sich wirklich in einer liebevollen Beziehung miteinander befinden, sorgfältige Kommunikationsmodelle wie z.B. gewaltfreie Kommunikation oder radikale Ehrlichkeit (siehe zu beiden Eintrag 20) zu praktizieren, um dabei das allseitige Wohlbefinden zu erhalten.
Hochsensible, die unter Stress stehen, schlecht erholt sind oder von Sorgen/Ängsten geplagt werden, können nämlich, wenn ihre genauen Wahrnehmungen dann auf der emotionalen Ebene auf das Gemenge aus Selbst- und Fremdgefühlen treffen, regelrecht in „Empfindungen ertrinken“. Dann mischen sich auch in ihre Beobachtungen Interpretationen und Bewertungen, die durch eigene Filter wie etwa Verlassensängste, Neid oder Eifersucht beeinflusst sind und ihr Gefühlsreichtum führt sie alsbald in eine innere Schreckenskammer aus Annahmen und Befürchtungen. Dies tut eine HSP nicht aus Boshaftigkeit, sondern sie wird in so einem Fall buchstäblich Opfer ihrer eigenen, sonst oft so nützlichen, Potentiale.

An dieser Stelle ist gut zu erkennen, warum ich bereits einen Eintrag wie die Nummer 11 verfasst habe, in dem ich mich eingehend mit den „guten persönlichen Gründen“ beschäftigt habe, die bei nahezu jeder und jedem von uns hinter unserem tagtäglichen Handeln stehen.
Denn auch für uns Hochsensible bleibt es wichtig zu beherzigen, daß wir Menschen, die in einem Universum der Fülle und der Möglichkeiten existieren, unglaublich komplexe Wesen sind. Daher sollten gerade wir unseren Erfahrungshorizont so wenig wie möglich mit Interpretationen und Annahmen beschränken und stattdessen unsere immense Fertigkeit der Offenheit und faszinierten Neugierde pflegen.
Dazu ist es enorm förderlich, wir insbesondere unsere exzellente Wahrnehmung organisch und entwicklungsfähig erhalten: Erlebe ich heute wirklich das Gleiche „wie immer“? Oder ist es nur vermeintlich „gleich“? Für eine wirklich neutrale Kamera, für ein Kind oder für ein Wesen aus dem Weltraum, daß noch nie zuvor auf unserer Erde gewesen ist, geht z.B. unsere Sonne jeden Tag neu und einzigartig auf. Da tut es gut, sich wiederholt daran zu erinnern, auf daß man nicht vermeintliche Weisheit mit (gelangweilter) Erwartung verwechselt.

Auf diese Weise – und durch eine Mischung guter und weniger guter Erfahrungen damit – habe auch ich als Hochsensibler nach und nach gemerkt, daß es für mich günstig ist, eher ein „Weniger“, dieses dafür aber intensiv und in möglichst reichhaltig Bandbreite und Tiefe, auszukosten. Die allermeisten HSP sind ihr Leben lang mit einem ähnlichen „Feintuning“ aufgrund hoher Reizwahrnehmung und starkem innerem Erleben – und darum dem beständigen sortieren-Müssen zwischen „Weiter vertiefen?“ oder „Doch lieber auslassen…“ – beschäftigt.
Mit der Oligoamory möchte ich dazu einladen, sich mit seinen erwählten Liebsten ein Spielfeld zu erschaffen, auf dem aufgrund von wechselseitigem Respekt und Entdeckerfreude für alle Beteiligten überwiegend gute und sichere Erfahrungen gemacht werden. Dies gilt insbesondere für die für HSP so wichtigen Selbst- und Fremderfahrungen, die auf diese Weise zu Selbst- und „Vertrauterfahrungen“ geraten können.

Ich danke heute den Leser*innen, die sich mit mir auf diese kurze Reise in das Reich der Hochsensibilität eingelassen haben, egal, ob sie selber zu dessen Bewohner*innen zählen oder ob sie einen (oder mehrere) liebe/n Menschen haben, auf die dieses Merkmal zutrifft. Von unserem gemeinsamen Verständnis füreinander profitieren wir alle.



Danke an MartisFuksu auf pixabay.com für das Foto.

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