Ich, Du, Wir

Die Oligoamory wird in wenigen Tagen 7 Jahre alt! Womit das„Verflixte 7. Jahr“ – welches bekanntlich als kritisch in Beziehungsdingen gilt – folglich so gut wie hinter uns liegt (schließlich ist ein Geburtstag wie beim km-Zähler eines Autos der sichere Anzeiger dafür, daß ein bestimmter Abschnitt zurückgelegt worden ist).
Wobei… das „verflixte siebte Jahr“ bei genauer Betrachtung tatsächlich ganz überwiegend vor allem ein weit verbreitetes Schreckgespenst ist, welches besagt, daß Ehen und Beziehungen nach sieben Jahren besonders gefährdet sind und häufig scheitern. Ursprünglich stammte diese Idee aus der Antike, als Philosophen wie Philon von Alexandria und Solon das menschliche Leben in siebenjährige Abschnitte einteilten. Und diese Anschauung prägte daher die Vorstellung, daß sich nach sieben Jahren jeweils eine neue Lebensphase einstellen würde, was auch Veränderung und Neubewertung für die persönlichen Beziehungen mit sich bringen könnte. Wirklich weltweit bekannt wurde die Phrase jedoch schließlich durch den US-amerikanischen Film „Das verflixte 7. Jahr“ (1955) mit Marilyn Monroe und Tom Ewell in den Hauptrollen. In dem Film geht es um einen Ehemann, der im siebten Jahr seiner Ehe durch eine attraktive Nachbarin in Versuchung geführt wird. Doch obwohl also der Mythos stark verankert ist, gibt es keine eindeutige wissenschaftliche Bestätigung, daß das siebte Jahr statistisch das kritischste ist. Laut dem Statistischen Bundesamt¹ hatten Ehen in Deutschland z.B. im Jahr 2020 im Durchschnitt 14 Jahre und acht Monate Bestand, bevor sie geschieden wurden. Und wie zu erwarten lagen die höchsten Scheidungsraten dabei in den ersten Ehejahren. Langzeitstudien fanden zusätzlich heraus, daß – insgesamt (und ebenfalls statistisch) betrachtet – die Beziehungszufriedenheit sehr häufig nach ca. zehn Jahren ihren Tiefpunkt erreicht, bevor sie wieder steigt – was zeigt, dass Krisen eben ganz individuell sowohl früher als auch später auftreten können.
Und wo wir schon bei Symbolen und Mythen sind, könnte ich passenderweise auch noch den heutigen Valentinstag anführen, der für viele Menschen in Mehrfachbeziehungen leider oftmals eine Herausforderung darstellt, da er durch die überwiegend normative Paar-Zentriertheit seines Begehens Leute mit mehreren Partner*innen vor organisatorische und gestalterische Schwierigkeiten stellt.
Wofür der gute alte Priester Valentinus, der mit seinem katholischen Heiligen- und Namenstag diesem Mini-Fest seinen Titel gab, eigentlich sehr wenig kann. Schließlich wurde er zu römischer Zeit zum Märtyrer, weil er der Legende nach verbotenerweise Liebende miteinander verband, denen laut damaligem Recht eine legitime Beziehung verboten war (insbesondere z.B. Angehörige der Armee). In poly- und oligoamorer Lesart handelte Valentinus also nachgerade „queer“ – und setzte sich widerständig für Minderheitenrechte, Gleichberechtigung und das infrage Stellen von staatlicher sowie gesellschaftlicher Normativität ein.
Das, was ich mit den obigen beiden Geschichten gerade getan habe, ist übrigens etwas, was im Feminismus und in der Queer-Theorie von großer Bedeutung ist. Die Herangehensweise nennt sich „Dekonstruktion“ (gelegentlich auch „Dekonstruktivismus“, von französisch déconstruction „Zerlegung, Abbau“) und stellt eine (philosophische) Methode des kritischen Überprüfens und Auflösens von Texten und Narrativen in dem Sinn dar, daß Bedeutung hinterfragt und inhaltliche Widersprüche entlarvt werden sollen.
In den vielen Jahrzehnten der feministischen und queeren Auseinandersetzung, die sich nun bereits über ein Jahrhundert bis in die heutige Zeit fortsetzt, (siehe dazu insbesondere auch meinen vierten Teil zur „Geschichte der Polyamory“ im politischen Eintrag 50), war und ist Dekonstruktion daher immer ein wichtiges Werkzeug: Es mussten patriarchalische Mythen wie z.B. „Frauen sind das ’schwache Geschlecht‘ und darum von den Tätigkeiten her auf den Bereich Haushalt und Familie zu beschränken“ dekonstruiert werden – ebenso wie anti-queere Narrative, z.B. „…dass Formen der Queerness (u.a. lesbisch, schwul, bi oder trans sein)für ’normale‘ Menschen gefährlich seien, ja, bei Kontakt mit solchen Personen, einer Krankheit ähnlich, sogar ansteckend“.
Gegen solch planlosen Unfug (ich möchte hier tatsächlich „Kackscheiß“ oder „Bullshit“ sagen!) hilft – wie bei unseren beiden Eingangslegenden – Dekonstruktivismus, mit dem die eklatanten Fehler solcher Denkart und die Mythenbildung dahinter offen gelegt werden können.
In meinem 65. Eintrag auf diesem bLog habe ich dargelegt, warum ich auch eine Lebensweise ethischer Mehrfachbeziehungen als „queer“ verorte – und damit ist wachsamer Dekonstruktivismus ebenso in der Oligo- und Polyamory nach wie vor wichtig und notwendig – jedoch dadurch seinerseits manchmal ebenfalls ein wenig en vogue.
„Hoppla, Oligotropos, hast Du gerade ‚en vogue‘ (etwa: ‚im Trend‘ / ‚beliebt‘) geschrieben?“
Habe ich – und ich weiß, daß ich mich damit auf ein ebenfalls mehr als ein Jahrhundert zurückreichendes Glatteis philosophischen Disputs begebe, wie viel „Zersetzung“ durch Dekonstruktion einer Idee in der Tat hilfreich und sinnvoll ist. Die spontane Antwort – auch von mir – würde lauten: „So viel wie nötig, um Schaden abzuwenden und weiteren Wildwuchs absurder Narrative und ‚gefühlter Meinungen‘ zu verhindern (gerade die heutige Zeit macht dies tagtäglich sehr deutlich!).“
Gleichzeitig, wenn wir uns in die Gefilde zwischenmenschlicher Beziehungen begeben, ist es aus meiner oligoamoren Sicht durchaus nicht weniger wichtig, zugleich gute Sorgfalt walten zu lassen, wenn zum scharfen Skalpell der Dekonstruktion gegriffen wird – auf das schließlich nicht ein ganzes Bein abgetrennt ist, wo ein präziser lokaler Eingriff ein bestehendes Problem behoben hätte.
Warum überhaupt „Dekonstruktion“ in der Welt der Mehrfachbeziehungen? Ist das denn nötig, wenn es bereits um eine nicht-normative Lebensweise der Non-Monogamie geht? Haben die Beteiligten, wenn sie sich für ein solches Konzept entscheiden, nicht bereits eine Menge Dekonstruktion – was, wie wir oben gelesen haben „Abbau“ bedeutet – von herkömmlichen Restriktionen und Festlegungen geleistet?
Sicher, ja – aber je nach Lage der Dinge wahrscheinlich auch nein.
Die meistdiskutierte „Dekonstruktionsfront“ im Rahmen ethischer Mehrfachbeziehungen betrifft vermutlich das sg. „Paarprivileg“ – speziell den Zustand, wenn sich ein zuvor bereits verbundenes (gar verheiratetes) Paar für weitere Beziehungen auf dem Kontinent der Nicht-Monogamie öffnet. Wenn es sich dabei nicht nur um eine überwiegend sexuell motivierte Horizonterweiterung handelt (wozu eine „offene Beziehung“ meist ausreicht), sondern wirklich ethische (!) Mehrfachbeziehung(en) mit der Möglichkeit tiefer Gefühle und echter, längerfristiger Verbundenheit gewünscht werden, dann treten Werte wie Gleichberechtigung, Gleichwürdigkeit, Teilhabe und Augenhöhe aller Beteiligten mit auf den Plan.
Für ein bereits etabliertes Paar mit einer bereits ebenso etablierten Innendynamik kann dies zu einer Herausforderung – sogar in der Form einer Art „blinden Flecks“ – geraten, weil potentiellen neuen Partner*innen bei dieser Ausgestaltung häufig nur eine Art nachgeordnete „Zusatzposition“ wie eine Art Notsitz an einem schon lang begründeten, (auch funktionell) abgeschlossen auftretendem Konzept angeboten werden kann. Meistens nehmen die „Insassen“ des Paares diese Dynamik selbst gar nicht unbedingt wahr, da für sie „ihre Welt“ ja weitgehend wie bislang zweckmäßig bleibt (und gedanklich bleiben soll…) – nur, daß jetzt fakultativ zusätzliche „Steckplätze“ für weitere Partner*innen geschaffen wurden.
Für potentielle weitere Partner*innen ist solch ein Angebot in Theorie wie Praxis allerdings tatsächlich äußerst unattraktiv (gelinde gesagt) und kann in den Auswirkungen sehr schmerzhaft sein: Denn auf diese Weise ist von Anfang an ein den oben zitierten Werten widersprechendes Machtgefälle und eine Hierarchie in Kraft, mit den neuen Beziehungen als lediglichen „Juniorpartner*innen“ der schon bestehenden.
Hier setzt der geforderte polyamore Dekonstruktivismus an: Ein solches, gerade beschriebenes, Paar müsste sein „Wir“ dekonstruieren. Aus den Beteiligten des Paares sollten zunächst sehr viel stärker erst einmal wieder Einzelwesen werden als die jetzigen „Paarbestandteile“, die sie gerade wären.
Appelle bezüglich der Dringlichkeit dieses Prozesses und Werkzeuge dafür füllen lange schon Seiten nicht-monogamer und polyamorer Literatur, von Dossie Eastons und Janet Hardys „Schlampen mit Moral“ (1997) über Yaniv Barinbergs „Mehr ist mehr“ (2020) – bis hin zu Jessica Ferns „Polysecure“ (2022).²
Der übergreifende und verbindende Kerngedanke: Menschen, die sich in der Welt ethischer Nicht-Monogamie bewegen, sollten sich Zeit für ihre „Arbeit am Selbst“ nehmen, sich möglichst erst selber gründlich kennenlernen und mittels Selbstbegleitung für eine gut aufgestellte Eigenständigkeit sorgen, bevor sie sich den Herausforderungen (und gelegentlichen emotionalen Triggern) von Mehrfachbeziehungen stellen.
So weit, so gut – und, insbesondere das zuvor beschriebene „Paar-Privileg“ bedenkend, unbestritten notwendig.
Für mich, als „Erfinder der Oligoamory“, den „verbindlich-nachhaltigen Mehrfachbeziehungen“, regt sich in diesem sonst gedeihlichen Kompost jedoch ein kleiner, umtriebiger Wurm…
Nicht, daß ich der Arbeit am Selbst, speziell der Selbsterkenntnis (spätestens seit Eintrag 46…), auf diesem bLog nicht selbst schon zahlreiche Zeilen gewidmet hätte und diese konzeptuell für eine der wichtigsten, persönlich sogar für die wichtigste Grundlage ethischer Mehrfachbeziehungen halte.
Die mittlerweile bis 1990 zurückreichende Geschichte der Polyamory ist allerdings mittlerweile ihrerseits selbst nicht davor gefeit, eigenständig Narrative hervorzubringen, welche im ungünstigsten Fall geeignet wären, buchstäblich „das Kind mit dem Bade auszuschütten“ (also gemäß dem Sprichwort gerade das, was man „sauber“ halten wollte, unwillkürlich mit zum Kehricht zu geben…).
Das Paar-Privileg gehört in jeder Hinsicht zu den ungünstigsten Vorbedingungen jedweder polyamorer Bestrebungen sowie Wünsche und sollte in der Tat von den jeweils Betroffenen hinterfragt und nach Kräften bestmöglich rückgebaut werden – keine Frage.
Mittlerweile beginnt sich aber in der Community eine Mahnung, ja, eigentlich schon ein Imperativ abzubilden, der nahezulegen scheint, daß möglichst keine Mehrfachbeziehungen einzugehen wären, bevor man sich selbst nicht „bereit gemacht“ hätte. Egal ob als Individuum, was das eigene Mindset betrifft – aber als Paar schon gar nicht, insbesondere mit deutlichem Verweis auf das Paar-Privileg.
Ich, Oligotropos, erachte dies von meiner Position und aus meiner Lebenserfahrung heraus als einigermaßen praxisfern, da in meinen Augen menschliche, speziell romantische, Nahbeziehungen im Normalfall keine Planspiele sind, die wir zunächst am grünen Tisch ausarbeiten und erst danach gemäß den entwickelten Parametern möglichst punktgenau auf die Straße bringen. In dem Sinne bleiben Beziehungen, Verlieben, Gefühle, aufwachsendes Vertrauen und der sich (hoffentlich) irgendwann dazugesellende Wille zur Verbindlichkeit etwas, was einem „passiert“ – und nicht etwas, daß sich einem Skript oder gar einer Terminvorgabe unterwerfen ließe.
In all unseren Beziehungen (nicht nur in nicht-monogamen!) sind wir also regelmäßig ein wenig „im Schwimmen“, müssen flexibel sein, tolerant und sehr regelmäßg müssen wir auch manchem ausgelöstem Mißgeschick „hinterherreparieren“.
Wichtiger also, als mit einer gebotsartigen Herangehensweise der Art „Alle Menschen, die polyamore Beziehungen eingehen wollen, sollen zuvor…“ zu operieren, scheint mit, andere Kernwerte gemeinsam zu kultivieren, richtig: und sei es bereits im aufgelaufenen Prozess der eingetretenen Beziehungsbildung. Diese sind, neben der erwähnten Flexibilität und Toleranz, ganz besonders Aufrichtigkeit, Integrität und Einlassung – vor allem jedoch der allseitige Wille zur Einschließlichkeit und zum „gemeinsamen Wir“, welches ich in meiner Oligoamory so oft betone.
Denn dadurch, daß in der polyamoren Literatur mittlerweile zunehmend ein Schwerpunkt auf das Selbst, das Ich und seine Individuation gelegt wird, beginnt das Konzept vom „Wir“ Schaden zu nehmen, allein indem das Wort selbst unterdessen schon in den Nimbus von Machtmißbrauch und Hierarchisierung gerät. Falls es sich nicht um einen offenen Fall von Paar-Privileg (speziell wenn dieses sogar vom „Primär-Paar“ so beabsichtigt ist) handelt, hat das „Wir“ diesen schlechten Ruf indessen nicht verdient.
Im Gegenteil sehe ich mit der zunehmenden Betonung des „Ichs“ seit den 2010er und 2020er Jahren zunehmend das Problem, daß wir dem, was Scott Peck, der „Vater der Gemeinschaftsbildung“, einst „schroffer Individualismus“ nannte, wieder näher kommen – und die Welt sieht mir derzeit zunehmend danach aus, nicht zuletzt Trumpismus sei dank (*Ironie aus*). Die Gefahr besteht, daß wir uns zu polyamoren Ego-Shootern entwickeln, die durchaus sehr autonom und selbstbestimmt Beziehungen eingehen können, wenn es uns danach verlangt. Die aber gleichermaßen selbstbestimmt ebenso geneigt sind, sehr schnell die Handlungshinweise der polyamoren Ratgeber-Literatur zu zitieren und umzusetzen, eine Verbindung zu lösen, wenn sich eine Beziehung „nicht mehr leicht“ anfühlt oder der persönliche Bedürfnismix sich verändert hat (siehe Eintrag 118).
Ich möchte damit keinesfalls sagen, daß irgendjemand in einer Beziehung aushalten sollte, in der ihr*ihm in irgendeiner Form Leid widerfährt, wo es unauflösbare (und/oder verdeckte) mißbräuchliche Strukturen gibt oder sich längst eisige Meere des Schweigens und des Aneinandervorbeilebens ausgebreitet haben.
„Aushalten können“ jedoch ist grundsätzlich durchaus eine polyamore Tugend, denn ohne etwas Ambiguitätstoleranz (siehe Eintrag 64) werden weder wir noch die anderen Beziehungsbeteiligten uns jemals als verlässlich, integrer oder loyal erweisen können: Mit der Fähigkeit, auch einmal zurückzurudern, für eigene Fehler Verantwortung und Ursächlichkeit zu übernehmen und diese verantwortlich aus der Welt zu schaffen. Und dafür brauchen wir einander, daß wir uns wechselseitig (wiederholt) die Chance dazu gewähren!
Genau in dieser Hinsicht ist die Welt nämlich aktuell recht gnadenlos geworden: Ein Fehler – und du bist raus! Falsch geliefert? – Rausgekickt und mit übler Rezension exponiert…
Für mich in der Oligoamory sind ethische Mehrfachbeziehungen vor allem zuerst einer Gemeinschaftswurzel entsprossen und erst in zweiter Hinsicht einem Individualisierungsprozess. Letzterer ist, wie ich schon sagte, wichtig, regelrecht kampfentscheidend – aber er ist wortwörtlich eben gerade kein „Selbst-Zweck“, sondern sein eigentliches Ziel ist die Ermöglichung und Ermächtigung eines in Liebe verbundenen Beisammenseins.
Das ist ein wenig wie mit der Billardkugel oben, die diesen Eintrag ziert: In ihrer abgeschlossenen, runden Kugelform ist sie quasi perfekt, auch fähig zu rollen und ihre Bahn geradlinig zu ziehen. Doch erst mit einem Impuls und durch ihr Zusammentreffen mit anderen kann sie echte Dynamik entfalten und dadurch Teil eines Spiels sein.
Am heutigen Valentinstag ende ich natürlich mit einer Liebeserklärung, die diesmal aus der Feder des Sängers und Songschreibers Drew Holcomb stammt.³ Eine, welche für mich meine Auffassung des Inhaltes dessen, was ich das „gemeinsame Wir“ nenne, in wunderschöner Weise ausdrückt. Ebenso wie meine Überzeugung, daß ein solides „Ich“ eine großartige Sache ist, unsere wirkliche Vollendung jedoch nur gemeinsam zu bewerkstelligen ist:
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
The ones that make you feel alright (diejenigen, mit denen Du Dich wohlfühlst)
The kind you want to stay up with all night (die Art, mit denen du die ganze Nacht aufbleiben möchtest)
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
The ones that make you feel whole (diejenigen, die dir das Gefühl geben, ganz zu sein)
That won’t leave your side when you lose control (die nicht von deiner Seite weichen, wenn du die Kontrolle verlierst)
The ones that don’t let you lose your soul (diejenigen, die dich deine Seele nicht verlieren lassen)
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
The ones that get the joke (diejenigen, die Deinen Witz verstehen)
Who understand what you’re saying before a word is spoke (die verstehen, was Du sagst, bevor Du ein Wort gesagt hast)
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
That put the needle in the groove (mit denen es läuft)
When you’re together, you got nothing to prove (wenn ihr beisammen seid, musst Du nichts beweisen)
When you’re together, you got nothing to lose (wenn ihr beisammen seid, hast Du nichts zu verlieren)
In a world full of strangers you don’t know who to trust (In einer Welt voller Fremder weißt Du nicht, wem du traust)
All you see is danger, try’n to find what you lost (Du siehst nur Gefahren und versuchst, das zu finden, was du verloren hast)
You can’t go in alone, everybody needs help (Du kannst nicht alleine gehen, jeder braucht Hilfe)
You got to find your people, then you’ll find yourself (Du musst deine Leute finden, dann findest Du Dich selbst)
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
That’ll call your bluff (die Deinen Schwindel durchschauen werden)
Who’ll ride along when the road is rough (die mitfahren wollen, wenn die Straße holprig ist)
You got to find your people (Du musst Deine Leute finden)
The ones that make you feel equal (die, die Dich ihnen ähnlich fühlen lassen)
They pick you up and don’t push you down (die Dich aufbauen und nicht niedermachen)
They help you find your way in the lost and found (die Dir helfen, deinen Weg durch das Durcheinander zu finden)
In a world of strangers you don’t know who to trust (In einer Welt voller Fremder weißt Du nicht, wem du traust)
All you see is danger, try’n to find what you lost (Du siehst nur Gefahren und versuchst, das zu finden, was du verloren hast)
You can’t go in alone, everybody needs help (Du kannst da nicht alleine losziehen, jeder braucht Hilfe)
You got to find your people, then you’ll find yourself (Du musst Deine Leute finden, dann findest du Dich selbst)
The ones that understand you (Diejenigen, die Dich verstehen)
The ones that lend a hand to you (diejenigen, die Dir helfen)
The ones that don’t demand anything from you (diejenigen, die nicht etwas von Dir verlangen)
You got to find your people! (Du musst Deine Leute finden)
The ones that make you feel alright (diejenigen, mit denen Du Dich wohlfühlst)
That tell you the truth and wish you well (die Dir die Wahrheit sagen und Dir Gutes wünschen)
You got to find your people, then you’ll find yourself (Du musst Deine Leute finden, dann findest du Dich selbst)
You got to find your people, then you’ll find yourself (Du musst Deine Leute finden, dann findest du Dich selbst)
¹ zur deutschen Scheidungsstatistik siehe HIER (Statistisches Bundesamt)
² Janet W. W. Hardy & Dossie Easton: „The Ethical Slut – a guide to infinite sexual possibilities“, Greenery Press 1997
Deutsch: „Schlampen mit Moral: Erweiterte Neuausgabe: Warum es an der Zeit ist, Sex und Liebe neu zu denken – wie Polyamorie, offene Beziehungen und andere Abenteuer gelingen können“, mvg-Verlag 2020;
Yaniv Barinberg: „Mehr ist mehr – Meine Erfahrungen mit Polyamorie“, edition assemblage 2020;
Jessica Fern: „Polysecure: Attachment, Trauma and Consensual Non-monogamy“, Scribe UK, 2022;
Deutsch: „Polysecure: Bindung, Trauma und konsensuelle Nicht-Monogamie“, divana-Verlag, 2023
³ Der Text gehört zu dem Song „Find Your People“ von Drew Holcomb & The Neighbours von dem 2023 erschienenen Album „Stangers No More“
YouTube-LINK zum offiziellen Video
Sämtliche Rechte liegen bei den Künstlern!
Danke an Eran Menashri auf Unsplash für das Foto!











